The ASH

Das Steakhaus in Troisdorf wurde als Prototyp geplant, welcher nun auch an anderen Standorten auf ähnlichen Grundstücken in Serie bundes- und europaweit verwirklicht wird. Das Gesamtgestaltungskonzept ist als Corporate Design zu betrachten und dient, wie in der Systemgastronomie üblich, als Wiedererkennungsmerkmal der einzelnen Restaurants. Ziel des Entwurfes war die äußere sowie innere Gestaltung des Baukörpers in Anlehnung an die Industriearchitektur der 20er Jahre zu entwickeln.

Die Architektursprache aus dieser Zeit ist geschichtlich stark mit dem gastronomischen Konzept verbunden. Die großen Fensterflächen lassen es bei Bedarf zu den Außen- und Innenraum miteinander verschmelzen zu lassen. Sie werden bei Bedarf durch traditionelle Markisen verschattet. Konzeptionell finden sich die in einander fließenden Funktionen in allen, für Gäste zugänglichen, Bereichen wieder, so auch auf der Terrasse. Der jeweilig zugeordnete Innenbereich bestimmt ihre Zugehörigkeit zum Bar- bzw. Restaurantbereich.
Das Fassadenkonzept setzt sich im Innenraum fort. Alle Außenwände sind auch innen mit schwarzem Ziegel verkleidet. So entsteht die Massivität eines Industriegebäudes.
Die Decke des 7,5m hohen Gastraumes ist mit Holz verkleidet. Somit bilden der Dielenboden und die Decke eine Verbindung und verleihen dem Raum die notwendige Wärme. Die Möbel spielen ebenfalls mit dem Materialmix aus hart und weich. Die Stahlgestelle aus robustem, rabiat wirkendem Stahl sind mit mit Leder bezogenen Sitzen kombiniert. Angelehnt an ein amerikanisches Steakhaus mit Einflüssen der in den 20er Jahren entstandene Supper Clubs, erwartet den Gast kein reines Restaurant mit dem einzigen Sinn den Gast mit Essen zu verwöhnen.

The Ash ist ein Gesamterlebnis für seine Gäste. Essen, Trinken und Entertainment werden dem Besucher geboten. Zum einen gibt es die 12 m lange Bar an der auch Essen angeboten wird. Hinter der Bar befindet sich als Blickfang ein raumhohes mit Flaschen bestücktes hinterleuchtetes Regal. Im Bereich vor der Bar gibt es High-Tops an denen in geselliger Runde der entspannte Drink nach dem Essen gereicht wird. In den Randbereichen und auf der Galerie sind die regulären Esstische angeordnet an denen sich die notwendige Atmosphäre entwickelt, die anspruchvolle Küche kennen zulernen. Die verschiedenen Zonen werden auch durch das Lichtkonzept unterstrichen. So befinden sich im Barbereich verschiedene Pendellampen während in den Dinerbereichen auf Armleuchter gesetzt wird. Die Küche ist zum Gastraum hin eine offene Showküche die dem Gast den Einblick in die Zubereitung der Speisen gewährt.

Projektdaten

BGF o.i.: 1.262 m²
Auftraggeber: Apeiron AG, Ollenhauerstraße 1, 53113 Bonn
Projektstatus:
Derzeit fertiggestellt: Köln, Bochum, Aachen, Dortmund, Troisdorf, Oberhausen, Essen, Düsseldorf
Derzeit in Planung: Frankfurt, Bocholt, Bremen, Hannover, München, Köln-Lövenich