Am Dickobskreuz

Geplant ist ein Büroneubau mit Tiefgarage sowie oberirdischen Stellplätzen. Das Gebäude ist als Hauptfirmensitz für einen Einzelnutzer konzipiert. Eine spätere Aufteilung in 400 m² – Einheiten ist im Sinne einer Nachnutzung möglich.
Um der hohen Lärmbelastung von der angrenzenden Autobahn entgegenzuwirken und zumindest in Teilen das Öffnen von Fenstern ohne größere Beeinträchtigung durch den Lärm zu ermöglichen, wird der Innenhof zur Autobahn hin mit einer gläsernen Schallschutzwand versehen.

Ziel ist es außerdem, einen schalltechnisch beruhigten Innenhof zu schaffen, welcher den Mitarbeitern die Aufenthaltsqualitäten im Außenraum bietet, welche an diesem Ort bislang nicht zu finden sind.

Gegenüber der unmittelbar angrenzenden, auf einem Damm gelegenen Autobahn sollten Gebäude am Dickobskreuz aus städtebaulicher Sicht zukünftig in Ihrer Höhenentwicklung nicht zu klein bleiben, damit die benachbarte Müllverbrennungsanlage in Ihrer Massivität das Erscheinungsbild der Stadt von der Autobahn aus zukünftig nicht mehr so stark dominiert. In der näheren Umgebung sind neben der Müllverbrennungsanlage weitere Hochpunkte in ähnlicher Geschossigkeit bereits vorhanden.

Betrachtet man die unmittelbar angrenzenden, großflächigen Entwicklungsmaßnahmen west.side, Vogelsang und NEWest wird deutlich, dass am Dickobskreuz eine wichtige Verbindungsachse zwischen den östlich und westlich der Autobahn gelegenen Entwicklungsgebieten entsteht.

Projektdaten

BGF o.i.: 5.510 m²
Auftraggeber: Bauprojekt Am Dickobskreuz GmbH & Co. KG, Detlev Klaudt

Oezen-Reimer + Partner