Holstenareal

Der Grundgedanke des Entwurfs ist die Fortführung der Blockrandstrukturen als Bautypologie aus dem angrenzenden Areal „Mitte Altona“. Die Idee ist, die Fortsetzung bzw. Erweiterung des Masterplans „Mitte Altona“ mit all seinen konzeptionellen Leitgedanken auf das Holstenareal zu übertragen.
Des Weiteren besteht durch die Fortsetzung der Blockrandstrukturen die Möglichkeit der Verknüpfung „Mitte Altona“ mit den westlich angrenzenden Blockrandstrukturen des gründerzeitlichen Gerichtsviertels.

Ein wesentlicher Bestandteil des Entwurfes ist die Übernahme der Typologie der Quartiersplätze innerhalb der städtebaulichen Struktur zur Schaffung eines lebendigen Quartiers. Dies gilt im Besonderen für den „Platz am Holstenritter“.
In unserem Konzept beabsichtigen wir den Holstenritter mit angrenzendem Sudhaus und den gegenüberliegenden Julius-Turm auf dem dargestellten Platz freizustellen.

Dies geschieht zum einen, um einen Teil der Geschichte zu dokumentieren, und zum anderen zur Bildung einer Identifikation stiftenden Adresse für das neue Quartier. Die historischen Gebäude auf dem neu geschaffenen Platz bilden mit den angrenzenden Neubauten einen spannungsvollen Dialog.

Projektdaten

BGF o.i.: 220.000 m²
Auftraggeber: Gerchgroup AG

Oezen-Reimer + Partner